Wuff-wuff! Ich bin Marley100_0206

Am 23.02.2010 durfte ich das Versuchslabor nach knapp drei Jahren endlich verlassen und in Freiheit leben. Ich kam mit einigen Zwischenstopps abends um 22.30 Uhr in meiner neuen Familie an. Hier leben noch ein Beaglemädchen namens Romy, zwei Katzen, zwei Hasen und zwei Kinder. 100_0224Lucas ist neun Jahre und Peter ist vier Jahre und natürlich mein Fraule, sie ist 45 Jahre. Ein Herrle finde ich hier nicht, aber das schafft mein Fraule auch ohne männliche Hilfe. Sie hat ja jetzt mich.Stubenrein war ich ich natürlich noch nicht als ich hier einzog und so machte ich mehrmals am Tag meine Geschäfte in der Wohnung. Mein Fraule ging mehrmals am Tag mit mir Gassi, aber das Laufen fiel mir unendlich schwer, und so bekam ich prompt Muskelkater. So entschied mein Fraule alle Teppiche rauszureißen und legte auf den Laminatboden waschbare Unterlagen. Heute bin ich fast stubenrein. Ab und zu, vielleicht einmal am Tag, findet Fraule eine Pfütze, aber ich sage einfach -das war ich nicht:- Wuff
Und damit Fraule nicht böse wird ,sorge ich für viel Abwechslung. Eines morgens, als Fraule aufstand und ihren Kaffee kochte, die Kinder kiga- und schulfertig machte, freute sie sich schon auf ihren Kaffee, den sie sich gerade auf den Tisch stellte und einen Schluck nehmen wollte. Aber sie schaute nur unglaubwürdig, der Kaffee war nämlich leer, den habe ich geschlabbert. Mein Fraule lachte und lachte und sagte zu mir du bist ein kleiner Rabauke. MarleyAn einem Abend als mein Fraule die Kinder im Bett hatte, wollte sie ein Bad nehmen. Sie schaute noch nach uns, aber wir schliefen auf dem Sofa im Wohnzimmer, jedenfalls tat ich so. Als Fraule dann in der Wanne lag und in ihren Gedanken versunken war, sprang ich wie der Blitz zu ihr ins Wasser: Sie erschrak! Na, das machte Spaß -aber meinem Fraule weniger. Sie hat einige Kratzer von mir abbekommen, aber böse war sie nicht mit mir. Das wird sie auch nicht wirklich, egal was ich wieder angestellt habe. So fraß ich an Ostern das Nest von Peter und Lucas mit dem Inhalt. War lecker
MarleyAlles was ich erwischte gelang in meine Schnauze. Obwohl ich auch Knochen habe, aber die Haarbürste von Fraule war viel interessanter, und die zernagte ich mit Hingabe. Was ich anschließend bereute. Mir war es so schlecht. Aber mein Fraule hatte kein Mitleid. Sie sagte nur: selber schuld. Aber mein Fraule musste dafür putzen, ätsch.
Ich bin froh und glücklich das ich so eine Familie gefunden habe. Und auch meine Beagledame, habe ich sehr lieb. Mein Fraule hat mich übrigens kastrieren lassen, damit wir keine Dummheiten machen. Mit dem Laufen habe ich machmal noch Probleme. Wenn ich nicht mehr will, lege ich mich auf die Strasse , Gehweg oder Feld und Wiese. Egal wo und laufe keinen Meter mehr. Aber Fraule gibt nicht auf und versucht mich immer zu motivieren. Sie sagt immer: wird schon werden
MarleySo, jetzt habe ich genug erzählt, Romy hat ein Wienerle! Jetzt aber schnell sonst kriege ich nichts mehr ab.

Bis Bald

Euer Marley

Beagle 079

Wieder dürfen mehrere Laborbeagle das Labor verlassen, bei Interesse melden Sie sich bitte unter: 07391/7599812