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Ich bin am 24. Juni 2009 zu meinem Frauchen gekommen, davor war ich im Labor.
An diesem Tag war ich sehr sehr lange in einem Auto. Ein Scheißgefühl, in einem Käfig eingesperrt, habe sogar gespuckt.

Petra hat mich dann zu meinem neuen Frauchen gebracht, und die hat mit mir gleich einen kleinen Spaziergang gemacht, auf eine Wiese hat sie gesagt, habe ich aber noch nie gesehen.

Dann sind sie mit mir in eine Wohnung, so haben sie mir erzählt. War alles total unbekannt für mich, außer dem Bad, wie sie es genannt haben, da waren Fliesen, die kannte ich. Diese Nacht habe ich dann auch im Bad geschlafen, dann in einem Eck im Schlafzimmer.

Ich habe vor lauter Angst 24 Stunden kein Pipi gemacht, aber am nächsten Nachmittag habe ich es nicht mehr ausgehalten, und voll in die Wohnung gepinkelt, obwohl ich oft draußen auf der Wiese war. Aber sonst habe ich nie mehr in die Wohnung gepinkelt. Macht man ja als Hund auch nicht.Murphy 017

Jetzt bin ich seit drei Monaten bei meinem Frauchen. Ich mag sie sehr, denn sie tut fast alles, was ich will. Seit zwei Monaten schlafe ich im „Gräble“, das hat mir mein „Papa“ gezeigt. Mein Fraule hat aber gleich so ein Ding ins Bett gelegt, mit dem schiebt sie mich dann immer zum Gräble. Aber ich brauche halt meinen Platz, und nachts merken die eh nicht, wo ich mich hinlege.

Wenn ich dann aufstehen will, wird mein Fraule ganz lieb geweckt mit ein paar Schwanzschlägen auf die Bettdecke und ich stupse sie mit der Nase, damit sie auch weiss, dass ich aufstehn will.

Mein „Herrle“ spielt sehr oft mit mir, doch er bringt mich meistens zur Weißglut, weil er mir mein Spielzeug nicht geben will. Er sagt dann immer „hol’s Dir“, und dann versteckt er es immer. Finde ich nicht gut.

Mein Frauchen hat mir den Namen Murphy gegeben, aber ich höre zwischenzeitlich auch auf Stinker, Scheißer, Racker, Wauki, Bärle oder Bujle - Hauptsache sie geht mit mir viel raus. Jeden Morgen durch den Wald auf grosse Wiesen, das gefällt mir total. Und oft treffen wir viele Hunde und Menschen, die begrüße ich dann alle. So den ganzen Tag über gehen wir bestimmt 6-8 mal Gassi, dann weiss ich immer, wohin ich will, und mein Fraule geht dann auch mit mir den Weg.

Aber etwas passt mir überhaupt nicht, und zwar wenn mein Fraule immer sagt „die Küche ist für kleine Hunde verboten“. Da riecht es immer so gut. Wieso darf ich da nicht rein? Ab und zu ist die Tür ja mal offen, und dann finde ich meistens was. Ob mein Fraule das dann wohl da hin legt? Keine Ahnung, aber es schmeckt super.

Nur am Tisch betteln, wenn meine Leute essen, das tue ich nicht mehr, ignoriere ich einfach, denn sie sagen immer, ich bekomme eh nichts.

Ich glaube, ich habe es sehr gut getroffen. Mein Fraule liebt mich, die ganze Familie liebt mich, und ich liebe sie auch alle.

Murphy 001

Wieder dürfen mehrere Laborbeagle das Labor verlassen, bei Interesse melden Sie sich bitte unter: 07391/7599812